Historie der Pommernschafe vor 1982



Die Abstammung der RPL
Die besondere Farbgenetik, die Wollfeinheitsmessung die besonderheiten der Pommernwolle gezeigt haben, Stichworte, wie der Ralswieker Handschuh, die öfter erwähnte, nie erklärte Abstammung der Pommern „von Zaupelschaf und hannoverschem Schaf“- das Zaupelschaf findet sich sogar im www, das hannoversche findet man auf den Seiten, die es als Vorfahre des pommerschen vorstellen. Der Ralswieker Handschuh kursiert im Wesentlichen auch als Abschrift einer einzigen Erwähnung – bei den RPL!
Das Buch von Frau Kurt-Kun über die Pommern und Skudden – bzw .ihre Wolle- enthält auch eine Recherche über die Geschichte der Pommern, und da hatte ich auch das hannoversche Schaf gesehen, mit Quellenangabe! Ich stellte mich auf staubige Tage in Archiven und Bibliotheken ein, hoffte auf die erreichbare Bibliothek der Uni Hannover oder der tiermedizinischen Hochschule Hannover, plante schon einen Urlaubstag ein und dachte mir, ich könnte ja schon mal versuchen, die Bücher im Onlinekatalog zu finden….. Damit, dass die einige der angegebenen Bücher digitalisiert und online lesbar waren hatte ich nicht gerechnet! I

Graue Schafe,
bzw. graue Wollen waren „früher“ gar nicht so selten. Doch wann genau ist früher?
Am Hadrianswall – den die Römer in Britannien errichteten um den Handel an der Grenze des römischen Reiches kontrollieren zu können und der vom 2.-5.Jh genutzt wurde - wurden Stoffreste aus der Eisenzeit gefunden und untersucht. Dabei kam heraus, dass 40% der gefundenen Wollen weiß waren, 50% grau und der Rest schwarz oder braun The Encyclopedia of Historic and Endangered Livestock and Poultry Breeds S.98, Janet Vorwald Dohner 2001
Das ist weit weg, näher dran sind Funde aus den 1960ger Jahren auf Rügen, die Ausgrabungen wurden von Peter Herfert geleitet. Es fanden sich mehrere Textilien aus Wolle, graubraun bis braungrau, unter anderem der schon erwähnte und vermutlich auch bekannte Ralswieker Handschuh. Die schlechte Nachricht: er ist nicht 3600 Jahre alt. Die gute: Wolle ist vermutlich doch recycling fähig! – Der Handschuh wird auf das 9.-10. Jh datiert, die Wolle ist grob, haarig und graubraun, da fallen einem die Pommern doch zwangsläufig ein. Und: Ralswiek liegt auf Rügen. Wie sahen Schafe damals aus? Außer Wollfunden – sehr spärlich und Knochenfunden- etwas häufiger, kann man nicht viel sagen. Etwas später werden Schafe erwähnt, gezählt aber selten beschrieben. Gabriele Poggendorf schreibt im Rügenjahrbuch 2019 /„Das rauhwollige pommersche Landschaf“, dass sie in Archiven Berichte über graues Tuch aus Stralsund gefunden hat, das ein wichtiges Handelsgut war- vom 14.Jh bis ins 17.Jh. Sie berichtet, dass im schwedisch regierten Stralsund 1723 bunte Schafe verboten wurden, wenige Jahre später erneut und dann wohl noch einmal Ende des Jahrhunderts. Vom Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Stralsund, Karl R. Graf von Krassow schreibt sie, dass er an die (inzwischen preußische) Verwaltung berichtet, dass es „1816 138.440 rauhe und 25.670 veredelte Schafe“ gab. 1865 waren es dann „491.000 veredelte und 65.183 rauhe“ Schafe. Danach sei der Wollmarkt wegen billiger Wolle aus Australien eingebrochen.

Bei meiner Recherche in den digitalen Bibliotheken bin ich auf ein „Edict wegen Abschaffung der schwartzen, braunen, griesen und grauen Schafe und Schaf-Böcke“ 1722, von Friderich Wilhelm von Gottes Gnaden König in Preussen (Friedrich Wilhelm II) für sein Hoheitsgebiet gestoßen. Friderich Wilhelm hatte wohl bereits 1718 den Manufakturen angeordnet, nur noch weiße Wolle zu verarbeiten, doch die hatten kundgetan, dass es an einheimischer weißer Wolle fehle. - Der landesübergreifende Versuch, weiße Wollen zu erzwingen, lässt sich wohl so deuten, dass es nicht so viele / so viele wie gewünscht gab, oder andersherum: es gab viele graue und griese!


hier ein Bild aus 1953, zu dem es keine weiteren Aufzeichnungen gibt. Da es in einem Ordner der Seite gespeichert war, ist zu vermuten, dass es sich um ein Pommernschaf handelt, das Aussehen spricht auch dafür.

Graue Wollen waren also vielleicht gar nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass es fast nur noch weiße Schafe gibt. Ich frage mich, warum sich von den zahlreichen grauen Schafen ausgerechnet die Pommern gehalten haben?!

Im 18.Jh gibt es dann einiges an Schriften über Schafzucht, ohne Beschreibung derselben. Die Veredelung wurde beschrieben -zunächst nach dem Vorbild der spanischen Merinos die 1766 und 1767 in Sachsen ankamen (und die dann die berühmten sächsischen Merinos begründeten, die die Vorfahren der heutigen australischen und neuseeländischen sind, die dann - s.o. - bereits im 19.J die hiesigen Wollmärkte beeinflussten). Ungefähr zeitgleich wurden moderne englische Rassen die auf die Zuchterfolge von Robert Bakewell (1725 geboren) zurückgehen, eingeführt, gezüchtet und eingekreuzt. Es wird aber auch berichtet, dass Veredelungsversuche scheiterten: die größeren, auf schnelleres Wachstum ausgelegten Schafe hatten auch einen erheblich höheren Futterbedarf, die alten Schafe hingegen waren extrem genügsam.

Der etwas weiter unten zitierte Leopold Fitzinger gibt als Quelle für seine Beschreibung des pommerschen Landschafs das polnische oder schlesische Schaf an, deswegen „sei“ (jetzt fange ich schon mit Formulierungen aus 1859 an) dies hier mit erwähnt: Georg Stumpf beschreibt 1785 das polnische oder schlesische Schaf, und in den „Annalen der Wetterauischen Gesellschaft“ ( S. 68) beschreibt Dr. Friedrich Ludwig Walther, Professor zu Giessen, 1818 das Polnische Schaf so: „Polonica, polnisches S. wozu man auch die schlesischen rechnen kann. Fein von Haaren, hoch von Beinen, wenigem Leib, langem Hals, ganz glattem Kopf bis hinter die Ohren, sehr weniger Wolle unter dem Leib.“ Dabei zitiert er Stumpf fast wörtlich.
Ebenfalls 1818 erscheint „Das Ganze der Schafzucht“ . Germershausen beschreibt das langschwänzige Schaf als Stammrace, das polnische Schaf als „eine Abart des teutschen Schafes, langer Hals, glatter Kopf, hohe Beine und ziemlich grobe Wolle. Man findet sie in Schlesien, Preußen, Pommern und Litthauen- aber immer unterschiedlich in Größe und Feinheit der Wolle.“ Interessant ist noch seine folgende Feststellung: (1818!) „die Veredelung der Schafe ist soweit gediehen, dass man die ursprünglichen kaum noch findet. Vor den spanischen wurden bergamer, paduaner, friesische, englische und andere Rassen eingesetzt“
In „Über die Racen des zahmen Schafes“ , von Leopold Fitzinger, 1859-1860 (4 Bände), erscheinen endlich detaillierte Beschreibungen von Schafen. Bei Fitzinger findet sich auch die vielzitierte Abstammung des pommerschen Landschafes von hannoverschem Schaf und Zaupelschaf. Interessant ist die Beschreibung des hannoverschen, ein Kapitel zuvor(endlich ein Hinweis!): er bezeichnet dieses als Blendling aus der Heidschnucke und dem Zaupelschaf!
Beschrieben wird das pommersche Schaf von ihm wie folgt: „Der Kopf ist ziemlich klein, die Stirne flach, der Nasenrücken schwach gewölbt. Die Ohren sind nach seit-, und gewöhnlich auch nach abwärts gerichtet. Die Widder sind meistens, die Schafmütter aber weit seltener gehörnt. Die Hörnerform ist fast dieselbe als beim gemeinen deutschen Schaf. ….. Die Färbung ist verschieden, indem sie bald einfarbig röthlich- oder graulichbraun, schwarz oder gelblichweiss erscheint, bald aber auch braun oder schwarz auf weissem Grund gefleckt. Nicht selten sind der Kopf und die Beine mehr oder weniger dunkelbraun und bisweilen sogar schwarz gefärbt.“


Eine Gruppe bunte Skudden, mit vielen Grauen und Braunschimmeln- sahen so die Pommernschafe aus, die Fitzinger beschreibt? ein Foto von Claudia Schulte, Bochum mit freundlicher Genehmigung

Diese Schafe – Zaupel, hannoversches, Heidschnucke und eben auch pommersches, sind klein. Die Widerristhöhe wird in Zoll und Fuß angegeben, da diese Maße mal so mal so groß waren, kann ich das schlecht nachvollziehen. Das Gewicht wird in Pfund angegeben, und da war man wohl schon bei einem halben Kilogramm. Das Zaupelschaf sollte 40-70 Pfund haben, das hannoversche 30 (Hammel) wohingegen Mutterschafe dieser „Race“ nur 20 Pfund schwer werden. –Das pommersche Schaf liegt von der Größe dazwischen und man kann es sich wohl in Größe eines Ouessantschafes vorstellen – die Gewichte beziehen sich auf ältere Tiere, Lämmer wurden noch nicht geschlachtet. (sind die Ouessantschafe vielleicht gar nicht geschrumpft, sondern nur nicht gewachsen?)


Ouessant- und Pommernböcke 2016 bei Hartmut Glamann: so könnte der Größenunterschied zwischen heutigen und damaligen Pommern gewesen sein - oder auch der Unterschied zwischen Pommern und Bakewellschafen Anno 1850...

Fitzinger wird auch kritisiert- er habe Fantasie gehabt, so Kurt Kun (deren Überblick und umfangreichen Quellen über die Geschichte der Pommern für mich den Leitfaden in die Vergangenheit bildeten: Gundhild Kun, 1999 (zweite Auflage) Beiträge zur Charakterisierung und Verwendung der Mischwollen von Ostpreußischen Skudden und Rauhwolligen Pommerschen Landschafen) nach Stieger, 1888 .
Ich vermute die Fantasie bei der Bildung seiner Systematik und den Verknüpfungen der Rassen wie Zaupel und hannoversches Schaf, die in phänotypischen Ähnlichkeiten begründet sind. Die Beschreibungen der Rassen hingegen sind so detailliert, das hier echte Berichte erwartet werden können. Ungeachtet der Kritik wird Fitzinger häufig zitiert, die von ihm verwendete Bezeichnung Zaupelschaf - für eine Landrasse mit grober Mischwolle und dreiviertellangem Schwanz setzt sich durch! Hier wäre etwas Kontext über Fitzinger und Wissenschaft wie sie im 19.Jh verstanden wurde von Nutzen, und Stieger schreibt auch interessantes – doch führt hier zu weit.
Im Katalog „Landwirtschaftliche Ausstellung 1863“ –die in Hamburg stattfand - finden sich unter den Kreuzungstieren drei aus pommerschem Schaf und Lincoln. Fotografien und Zeichnungen der Ausstellungstiere wurden herausgegeben - wie man sich denken kann ohne eine Zeichnung der pommerschen Kreuzungen….
Ein bisschen seltsam, aber auch interessant ist ein Büchlein von Knauer: „Das Zukunftsschaf Norddeutschlands“ , in dem er auf spanische und englische Rassen schimpft, schreibt, dass es keine ursprünglichen Landschafe mehr auf den Weiden gibt und dann zu guter Letzt seine eigene Southdown Zucht bewirbt. (1872)
1873 hat Bohm im ersten Theil seines zweiten Bandes „Die Schafzucht nach ihrem jetzigen rationellen Standpunkt“ Rassen beschrieben, leider waren die Inhaltsangaben ungenau so dass ich einen Nachdruck des zweiten Theils des zweiten Bandes bestellt habe- der aber immerhin ein vielversprechende Inhaltsverzeichnis enthält…. das neben dem pommerschen auch das hannoversche Landschaf und das bayrische (!) Zaupelschaf aufzählt. Fortsetzung folgt!

Genaues über die Pommern findet sich dann 1926 bei Herrn Gaede, ich setzte die Dissertation als bekannt voraus und fasse mich kurz. Bemerkenswert ist: er berichtet über Pommernschafe, die er auf seinen Reisen gesehen hat!
Er beschreibt es als Schaf mit schlichter Wolle, schwarzem Kopf und schwarzen Beinen. „Das Tier hat als Lamm eine schwarz gekräuselte Wolle mit bläulichem Grundton, ….. so dass die Wolle schließlich eine eisgraue Farbe annimmt. Beide Geschlechter sind ungehörnt, jedoch kommen hin und wieder gehörnte Böcke vor, die aber nicht erwünscht sind und zur Zucht nicht benutzt werden.“ (S. 9)

Ich vermute ja, dass die beschriebenen Eisgrauen– wie Zuchtbock Peter - keinen rein schwarzen Kopf hatten, sondern Mehlmäuler aufweisen oder wie Jakob Augenringe hatten. Anders Graue werden nicht weiter beschrieben. Aber Einflüsse von Southdown, Hampshire Down und Shropshire erwähnt.
1955 erwähnt Frau Heidler (rauhwollige Landschaf und seine Leistungen im Zuchtgebiet Mecklenburg) auch die anderen Grautöne, ebenfalls ohne weitere Details .
Gunhild Kurt Kun schreibt 1999 über die Vliese der Pommern: 12-25% Haaranteil sind demnach üblich, Stichelhaare können dabei sein, der große Rest sind feine und gröbere Wollfasern.
In der Broschüre „20 Jahre erfolgreiche Erhaltungszucht“ heißt es zum Bestand: „Waren es im Jahre 1936 noch 70.000 Rauhwollige Landschafe, so belief sich nach vorsichtigen Schätzungen der Tierbestand dieser Rasse Anfang der 50 er Jahre auf rund 110.000 Tiere. 1962 wurden zum letzten Mal auf einer Landwirtschaftsausstellung drei Rauhwollige Pommersche Landschafe vorgestellt.“ In den darauf folgenden 20 Jahren bis 1982 –dem Beginn der Erhaltungszucht, befand sich das RPL oder rauhwollige Landschaf, wie es in der DDR genannt wurde, im Untergrund. 1982 fand man zunächst 7 Böcke, 46 Mutterschafe und 4 Jungschafe bei 11 Züchtern, die als typisch erkannt wurden. 1986 waren es 9 Böcke, 153 Mutterschafe und 68 Jungschafe bei 35 Züchtern. Es sind wohl noch Mutterschafe gefunden worden, aber in den Zahlen von 1986 ist auch die Nachzucht bereits enthalten.
Die Tiere die zu dieser Zeit im Westen gehalten wurden – durch Otto Stritzel, bzw. zu dieser Zeit dann schon durch Ewald Svensson, waren nicht erfasst! So erklärt sich auch die als Linie S (Svensson) benannte „neue“ Bocklinie die auf Böcke aus der Svensson Herde zurückgehen, die wiederum auf Böcke zurückzuführen sind, die vor 1982 exportiert wurden.
Was nach 1982 passierte wird in der Broschüre berichtet und ist den meisten auch bekannt.
Hier soll der Ausflug in die Archive enden.

Erkenntnisse über die Geschichte der Schafe bekommt man heutzutage aus DNA Untersuchungen. Eine Studie über die Verwandtschaft der Schafe miteinander, wer von wem abstammt ist die „Genome-Wide Analysis of the World's Sheep Breeds Reveals High Levels of Historic Mixture and Strong Recent Selection“ - ziemlich schwer verdaulich, aber auf einem Blog sehr gut lesbar dargestellt –„Schafe, wo kommen sie her?“ auf Driftwool von Irina Böhme. (den link hatten ich vor einiger Zeit schon einmal vorgestellt) Leider sind die deutschen Schafe insbesondere die Pommern nicht in den Fokus der Forscher geraten.

In Kürze:
Die Pommern waren im 19.Jh winzige Schafe, vielleicht in der Größe von Skudde oder eher von Ouessant. Die Widder hatten teilweise Hörner, die Muttern selten, die Wolle war grob, von der Farbe her waren die Schafe (man möchte Schäfchen schreiben) recht bunt: schmutzigweiß, schwarz, braun, grau, gefleckt - allerdings gab es schon auffallend viele Tiere mit dunklen Köpfen und Beinen. Von wollfreien Köpfen und mangelnder Bauchbewollung habe ich auch gelesen.
Bis 1926, als Gaede über die Pommernschafe berichtet, ist also einiges passiert. Sie sind größer geworden, sind grau, haben schwarze Köpfe (wenn auch vermutlich mit Abzeichen), die Wolle ist länger, weicher, teilweise kräftiger, die Tiere sind hornlos, sie sind ungefleckt. Die Köpfe sind unbewollt, können aber einen Schopf aufweisen.
„Abweichungen“ bei Pommernschafen können also auf alte Zaupel-Gene zurückgehen: weiße Schwanzspitzen (Scheckungsgen), Hörner aber auch diverse Agouti-Allele, die „irgendwie“ grau sind. Andererseits gibt es geschätzte Verbesserungen durch die vermuteten Einkreuzungen z.B. der Downrassen, wie Bauchbewollung und Kraft in der Wolle, aber auch Größe und Hornlosigkeit. Die Pommern scheinen viele uralte Eigenschaften zu haben, sind eine der wenigen Rassen in Deutschland, die die gRAUHe Wolle bewahren konnten. Wie andere der alten Landschafe wurden sie Mitte des 19.Jh erstmals mit Namen genannt (Pommern: Fitzinger, 1860), sind aber wie diese nicht unverändert geblieben.
Ich kann ein Stöbern in den Quellen nur empfehlen und gebe eine kleine Warnung mit: die Zeit kann schnell vergehen, wenn man in alte Zeiten eintaucht!
Alles in allem fühlt man sich nicht wirklich schlauer nach der ganzen Literatur. Das hannoversche Schaf wurde zwar gefunden, doch was aus ihm geworden ist, bleibt ein Geheimnis und auch, ob Fitzinger das ähnliche Aussehen reichte oder noch weitere Hinweise auf eine Verwandtschaft zu den Heidschnucken hatte. Andererseits weiß man über die meisten alten Landschafe nicht mehr, es sei denn sie heißen Heidschnucke. Heutzutage erhält man Erkenntnisse über die Abstammung der Schafe aus DNA Untersuchungen. Eine Studie über die Verwandtschaft der Schafe ist die „Genome-Wide Analysis of the World's Sheep Breeds Reveals High Levels of Historic Mixture and Strong Recent Selection“ - ziemlich schwer verdaulich, aber auf einem Blog sehr gut lesbar dargestellt –„Schafe, wo kommen sie her?“ auf Driftwool von Irina Böhme. (den link hatten ich vor einiger Zeit schon einmal vorgestellt) Leider sind die deutschen Schafe und damit auch die Pommern nicht in den Fokus der Forscher geraten.

Karin Höller, Rinteln im Januar 2019

Literatur und Linkliste



Sie sind bei www.pommernschafe.de